Soulguide Coaching

In meinen Coachings und Trainings finden Sie Ihre persönlichen Antworten auf vier Fragen, die aus meiner Sicht wesentlich sind und zur Klärung in Krisensituationen beitragen – sowohl im persönlichen als auch im Business-Bereich.

  1. Von „Was und wie arbeite ich?“ zu „Wofür arbeite ich?“ Was sind meine Ziele?
    Sie lernen Ihr mächtigstes Potenzial kennen und synchronisieren Ihre inneren – oft unbewussten – Ziele mit Ihren konkreten Vorhaben.
  2. Welche grundlegenden Überzeugungen halten mich von meinem inneren Ziel fern? Wie sieht mein Verhalten aus, das auf diesen Überzeugungen aufbaut? Und vor allem: „Wie kann ich wirkungsvoll Überzeugungen verändern, die für mich so wahr sind, wie ich weiß, dass es am Tag hell und in der Nacht dunkel ist?“
  3. Wie sieht das Zusammenspiel mit meinem Umfeld aus? Wie wirke ich auf mein Umfeld? Wie wirkt mein Umfeld auf mich? Wie wirken wir zusammen?
  4. Welche Maßnahmen sind wirkungsvoll? Welche Wirkung haben sie auf mich? Wie verändert sich das Zusammenspiel mit meinem Umfeld, wenn ich mich verändere?

Das erste Ziel des Coachings ist es, Ihre ur-eigene Antwort auf diese Frage zu finden: „Was will ich mit meinem Tun eigentlich erreichen? Wieso verhalte ich mich in meinem Beruf oder in meiner Beziehung so wie ich es tue? Was ist es, was ich wirklich will?“ Es geht also darum, dass Sie sich bewusst machen, welche Motive Sie unter der Oberfläche antreiben. Das bedeutet nichts anderes als dass Sie sich mit Ihrem mächtigsten Potential verbinden – und ihren mächtigsten Barrieren.

Denn jenseits all Ihrer Fähigkeiten, Eigenschaften oder konkreten Vorhaben sind es diese tief in Ihnen verankerten Ziele und Sehnsüchte, die Ihnen die Richtung geben. Ziele wie etwa Freiheit, Zugehörigkeit oder Sicherheit. Diese eigentlichen Ziele wirken jenseits Ihres bewussten Willens und sie sind stärker als der stärkste Wille, den Sie jemals aufbringen könnten. Wenn Ihre Willenskraft mit Ihre oft unbewussten inneren Zielen an einem Strang ziehen, sind Sie im Flow: Sie schaffen weit mehr als Sie dachten in weit weniger Zeit als Sie veranschlagt haben. Wenn Ihr Wille allerdings Ihren inneren Zielen zuwiderläuft, türmen Sie Barrieren vor sich auf.

Wichtig ist es also zunächst, diese mächtigen inneren Ziele zu kennen.

Das zweite Ziel des Coaching ist es, herauszufinden, durch welche Überzeugungen und Handlungen Sie sich vom Erreichen dieses inneren Ziels fernhalten und diese dort zu verändern, wo sie abgespeichert sind. Manche dieser Überzeugungen liegen nah an der Oberfläche und können kraft einer Willensentscheidung und ein wenig Disziplin verändert werden.

Andere Überzeugungen sind in Bereichen verankert, die Sie nicht mit Ihrem Verstand und damit auch nicht mit Ihrem Willen ansteuern können. Dazu gehören etwa das archaische Freund-Feind-Denken oder Überzeugungen über das Verhältnis von männlich und weiblich. Diese Art von (kollektiven) Überzeugungen lernen alle Menschen in den ersten Lebensjahren und die Identifikation mit ihnen ist so hoch, dass sie in der Regel danach nicht mehr hinterfragt werden. Dennoch sind jedoch ständig präsent und steuern unablässig das Verhalten.

Während später im Leben das kognitive Lernen dominiert, lernen wir als Kinder durch (Sinnes-) Erfahrungen entlang der Vorbilder in unserem Umfeld. Sie bringen uns ihre Version bei „wie das Leben funktioniert“. Und diese Informationen darüber, was gut und schlecht ist, wie die Dinge im Leben laufen, wo der eigene Platz ist, wie man mit Dingen umgeht … all das bildet das Grundgerüst, in das wir alle weiteren Erfahrungen einordnen. Das Grundgerüst selbst ist uns nicht mehr bewusst, es ist in unseren „Autopiloten“ übergegangen und lenkt unsere Gedanken und unser Empfinden jenseits unseres Willens.

Kurz zusammengefasst: Was jenseits Ihres Willens liegt, können Sie nicht willentlich verändern. Der Schlüsselcode der Alpha- und Betawellen Ihres kognitiven Verstandes passt nicht zu den Delta- und Thetawellen, also zum Verarbeitungs- und Speichermodus der frühen Kindheit. Im Coaching kommen verwenden wir deshalb Methoden, die Bereiche Ihres Gehirns aktivieren, die mit Theta- und Deltawellen arbeiten. Mit diesem Zugang können auch tiefe Überzeugungen verändert werden.

Das dritte Ziel des Coaching ist es, das Zusammenspiel mit den Personen, mit denen Sie leben und arbeiten zu klären. Wenn Sie und Ihr Umfeld ähnliche Überzeugungen und Vorstellungen haben, die in eine ähnliche Denk- und Verhaltensstruktur münden, stehen die Chancen gut, dass Sie kleinere und größere Konflikte zu einem guten Ergebnis führen.

Problematisch wird es, wenn das, was Ihnen wichtig ist in Ihrem Umfeld eine geringe oder keine Rolle spielt oder umgekehrt. Dann muss man schauen wie tief und auf welcher Ebene das Missverhältnis begründet ist. Und so banal es klingt – miteinander reden hilft. Kommunikation ist gefragt. Eine Kommunikation, in der verschiedene Ebenen beleuchtet werden: situationsbezogene Verhaltensweisen, Gedanken, Empfindungen und konkrete Ziele einerseits. Grundsätzliche Anliegen und die daraus resultierende Richtung des Handelns andererseits. Nicht selten zeigt sich dann, dass die Kommunikationskultur selbst zu einem Teil des Problems geworden ist.

Das vierte Ziel des Coachings besteht darin, Maßnahmen für Sie und Ihr Umfeld zu entwickeln, die tief genug reichen, um nicht nur die Symptome, sondern die Ursachen der Krise zu berühren und die weit genug reichen, um nach der Ursachenklärung die konkreten Ziele auch umzusetzen.

Effektiv sind Maßnahmen dann, wenn sie …

  • … die intrinsische Motivation aller Beteiligten wecken. Maßnahmen also, die Leistungsbereitschaft und Höchstleistungen fördern, indem sie nicht auf Leistungsbereitschaft und Ergebnisse fokussieren, sondern auf Zufriedenheit und Wohlergehen
  • … bis in die Ebene von Überzeugungen hineinreichen – weil Überzeugungen stärker sind als es der stärkste Wille jemals sein könnte. Sie sind es, die unser Handeln steuern. Steht Ihr bewusster Wille gegen Ihre Überzeugungen oder gegen die der Menschen in Ihrem Umfeld, schadet das sowohl Ihnen als auch den anderen Beteiligten in zweierlei Hinsicht:
    • Innerer Widerstand sowie Widerstand im konkreten (Nicht-) Handeln kostest Sie und alle anderen eine Menge Energie und Geld
      ( siehe auch Innere Kündigung)
    • Sie erzeugen in sich und in Ihrem Umfeld enormen Stress, der zu Einbußen der Kreativität, Leistungsfähigkeit und Gesundheit in der Regel aller Beteiligten führt. (siehe auch Stress)
  • … dem Einzelnen und dem Umfeld gleichermaßen dienen – weil der Einzelne durch den ständigen Austausch intensiv mit seinem Umfeld verwoben ist. Dient eine Maßnahme nur dem Einzelnen rebelliert das Umfeld. Dient eine Maßnahme nur dem Umfeld, wird der Einzelne meutern.
  • … dynamisch und einfach erlernbar sind. Mit anderen Worten, wenn Maßnahmen als Werkzeuge begriffen werden, mit dem sich die Beteiligten der jeweiligen Situation jeweils neu anpassen können. Wenn sowohl förderliche als auch behindernde unvorhersehbare Ereignisse dann berücksichtigt, wenn sie auftreten anstatt ein bestimmtes erwünschtes Ergebnis und die dazugehörigen Verhaltensweisen unveränderlich und für alle festzuschreiben.
  • … für alle gelten. Nur wenn alle Beteiligten zum Veränderungsprozess beitragen, wenn also alle Ebenen der formalen Hierarchien einbezogen sind, sind sie glaubwürdig und werden als gerecht empfunden. Die Beiträge können durchaus unterschiedlich sein, was zählt ist, dass es sie in einem für alle Beteiligten stimmigen Maß gibt.
  • … authentisch sind. Maßnahmen, bei denen hindurchschimmert, dass sie nur auf dem Papier Gültigkeit besitzen in der gelebten Wirklichkeit aber keinerlei Relevanz haben, werden nicht ernst genommen. Genauso wenig wie die Menschen, die sie formulieren und einfordern.