Handeln JETZT!

Einzelne, Teams, Unternehmen, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft – der Veränderungsdruck wächst auf allen Ebenen. Als Menschheit verbrauchen wir das 1.7fache der Ressourcen der Erde….

Menschen beuten Mensch und Tiere aus, betreiben wegen dieser Ressourcen Raubbau an der Natur, führen Kriege. Millionen Mitmenschen verhungern, verdursten, werden verachtet, entmachtet, entrechtet, verfolgt, gefoltert, vertrieben und getötet. Angesichts dieser Befunde ist Handeln angesagt. Pronto. Sollte man meinen.

Global betrachtet, ist die Bilanz trotz des großen Einsatzes so vieler Menschen für ökologische und soziale Veränderungen jedoch ernüchternd. Was also läuft schief? Wie kommt es, dass Menschen sich eine bessere Welt wünschen, wir aber trotzdem individuell und kollektiv unablässig genau die Welt erschaffen, die keiner will?

In der Antwort auf diese Frage liegt der Schlüssel zu tatsächlicher Veränderung.

Wie verändert man Bewusstsein? – In Feldern denken
Alles Handeln beginnt mit dem Bewusstsein, aus dem es hervorgeht. Deshalb kann Veränderung nur dort beginnen. Denn Gedankenenergie ist machtvoll. Wie alles Immaterielle durchdringt sie unseren Körper und wirkt nicht nur innerhalb, sondern genauso außerhalb unseres Kopfes. Sind Gedanken mit starken Emotionen verbunden, ist ein Feld geboren. Und je mehr Menschen in dieses Feld eintauchen und die Gedanken und Emotionen teilen, desto stärker, stabiler  und wirkungsvoller wird das Feld.

Felder und der Zustand der Welt
Vereinfacht formuliert, gibt es zwei mächtige Bewusstseinsfelder. Das eine enthält alle Informationen und Emotionen, die dazu motivieren, Leben zu erschaffen. Das andere enthält Informationen und Emotionen, die dazu motivieren, Macht zur Befriedigung der eigenen Gier einzusetzen und dafür in Kauf zu nehmen, das Lebendige zu zerstören. Beide Felder wirken selbstverstärkend. Das heißt, gierige oder hasserfüllte Menschen ziehen weitere Menschen an, die bereit sind zu hassen. Sie fügen ihre (Hass-) Energie dem bereits existierenden Feld zu und stärken es dadurch. Genauso anders herum.

Wer sich oder sein Unternehmen verändern möchte, muss also zunächst erkennen, in welchem Feld er oder sie sich befindet und dann eine klare Entscheidung treffen. Verantwortung dafür übernehmen, welches Bewusstsein man individuell und als Unternehmen kollektiv mit Gedanken, Gefühlen und Handeln stärken möchte. Mit anderen Worten: Die Welt verändert sich in genau die Richtung, in die wir unsere Energie lenken. In Gedanken, Gefühlen und am Ende der Kette mit Taten. Wir haben die Wahl! Der Zustand eines Menschen, eines Unternehmens oder der Zustand der Welt ist nicht, das was andere machen und er fällt auch nicht vom Himmel. Er ist das Produkt unserer Entscheidungen.

 Wie lenkt man Bewusstsein? – Die Energie der bereits vollendeten Zukunft in die Gegenwart holen

  1. Fasse einen klaren Gedanken – Stell Dir die detailliert die Welt vor, in der Du leben und arbeiten möchtest. Stell Dir konkrete Szenen vor, die sich in dieser Welt abspielen. Achte darauf, dass Du etwas Positives erschaffst und nicht etwas Negatives vermeidest.
  2. Fühle ein klares emotionales Bild – Spüre die dazugehörenden positiven Gefühle in Deinem Körper.
  3. Tu so als ob diese Realität schon Gegenwart wäre – Tauche tief ein in diese für Dich absolut stimmige Version der Welt. Nicht im Kopf hängen bleiben und träumen, sondern Dich bewusst dorthin versetzen. So wie Du die Augen schließen und das Meer schmecken kannst, so real als ob Du dort wärst.

Auf diese Weise wird ein Feld erschaffen, das der tatsächlichen Veränderung vorgeschaltet ist. Wenn diesem Feldern regelmäßig gezielt (HERZENS-!) Aufmerksamkeit zugeführt wird, indem man bewusst Körperempfindungen wahrnimmt, führt das zur gewünschten Veränderung in der materiellen Welt.

Denn durch die Qualität dieser Aufmerksamkeit sickert das neue Bewusstsein nach und nach in das Handeln ein. Weil das Eintauchen in eine vollkommene Welt ungemein erfüllend ist. Weil dadurch die Lust auf lebensbejahendes Handeln größer wird als die Lust an der lebensfeindlichen Routine. Die Wirkung potenziert sich übrigens in Gruppen enorm. Potenzierend wirkt außerdem, dass starke Felder „ansteckend“ sind – andere werden motiviert, ebenso zu handeln.

Schreckensvisionen gibt es genug, oder? Was es braucht sind Menschen, die dem Sog der negativen Bilder widerstehen und ihre Energie diszipliniert für die Welt einsetzen, die sie WIRKLICH wollen. Legt los.

Autorin –  Eva Wagner